Leseprobe Buch Bloomyy

 Uta Baranovskyy

Bloomyy-Gesichtsgymnastik

Jünger aussehen, jünger werden und wie ich meine oberen Augenlider straffte

Zur Autorin
Ich liebe meine Warzen
Kleine Ursache, große Wirkung (1
Das alte Haus
Die Pulsation des LebensPulsation und SpannkraftPulsation des Herz-Kreislauf-SystemsPulsation des StoffwechselsDie Wirkung innerer Prozesse auf das GesichtDie Wirkung innerer Prozesse auf den Rumpf
Zunächst ganz anders
Das Verjüngungs-Geheimnis der PumpenfeeDrei PensionäreDie PumpenfeeDas Geheimnis der PumpenfeeDie Lebens-Energie-PumpeRücken und Bauch, Hände und FüßeEin neues LebenDer Verrat des Geheimnisses
Neue Medien und wissenschaftliches HerangehenAuszüge aus meinen Aufzeichnungen
Das Prinzip meiner Übungen
Ansporn zu mehr
Pressebericht „Berliner Woche“ August 2012Uta Baranovskyy hat den Kampf gegen Falten aufgenommen
Kursberichte aus den AnfängenBeide Kurse Gesichts-Verjüngungs-Gymnastik erfolgreich gestartetMit Anamnese motiviert gestartetZum Staunen: Weniger Knieschmerzen durch GesichtsgymnastikZähne zusammenziehen und Zunge herausstreckenFrohe Feiertage und bleiben Sie schön jungZwei Kursteilnehmerinnen im Interview
Kleine Ursache, große Wirkung (2)
Vortrag „Jünger werden ist möglich“JungbrunnenEwige Jugend – mit „Steinachen“ und „Voronoffen“Die BlutgräfinMäuseblutZwei Jugend-FreundeEwige ZellteilungSchwein haben und sein
Ist Verjüngung wirklich möglich?
Der Alterungs- und VerjüngungsprozessDer organische AlterungsprozessNatürliche AlterungswelleSpannkraft des LebensFlüssigkeitsbalkenMüllbalkenDas alternde Gesicht – der sichtbare ProzessDer unsichtbare ProzessErlösende Antwort
Der Mensch muss der Natur nicht gehorchenWissenschaftlich erforscht: Biologisch ist alles möglich!Mit BLOOMYY-Übungen noch ein großer Verjüngungsschritt mehrDas Geheimnis der Nerven
Organprobleme im Spiegel des GesichtesTipps zur Organ-Gesundheit im Alter
Charakter und Anlagen im Spiegel des GesichtesTipps für kommunikative Wirkungen
Fitness für Gesicht, Hals und  Kopf ist gesund
Im Grunde ist Verjüngung ganz einfach
Verjüngungsprozess in BildernBaum des LebensBronchialbaumHautZähneSehkraftKopfHändeMuskelnMuskelbaum
Übungen und Wirkungen
Was wofür – Bloomyy-Übungen ganz konkret
Eine fast logische Rechnung – und ein toller Zinssatz
Die Verjüngungsuhr
Herz und Hirn
Das Kopfmuskel-Prinzip
Gesichtsneubildende Maßnahmen
Wie Sie das obere Augenlid straffen
Der große Stern

 

Ich liebe meine Warzen

Eine Bekannte von mir sagte einmal: „Weißt du Uta, ich gehöre zu den Menschen, die den Lichtschalter betätigen, damit das Licht angeht. Ich brauche das Licht. Ich habe kein Interesse an der Erklärung, warum es Licht gibt, wie Licht entsteht, welche Eigenschaften das Licht hat, wieso Licht angeht, wenn ich den Schalter betätige und sonstigen theoretischen Mist. Ich bin eher der praktische Typ.“

Das war ein dezenter Hinweis auf meine Charaktereigenschaft, zu allen Erscheinungen eine Erklärung hinzuzufügen: Wieso, warum, wie, weshalb. Das ist es nun einmal, was mich beschäftigt. Aus dem Grunde wurde ich Journalistin, aus dem Grunde wurde ich Forscherin. Ich will es ganz genau wissen.

Nun gut, so sind nicht alle Menschen, das sehe ich ein. Dieses Buch handelt von „Jünger aussehen“ und „Jünger werden“. Es erzählt die Geschichte, wie ich zu diesem Thema kam, was ich dabei herausfand, über meine Freuden und Leiden auf diesem Weg, darüber, was die Wissenschaft dazu herausfand, zumindest ein Teil davon, und weiteren theoretischen „Mist“.  Vor allem erzählt dieses Buch die Geschichte darüber, wie ich meine oberen Augenlider wieder straffte.

Wer das „Jünger aussehen“ nur praktisch anwenden möchte und auf alle Theorie dazu verzichten kann und will, der ist gut beraten, meine App „Bloomyy-Gesichtsgymnastik“ herunterzuladen. Die gibt es bei Google Play Store fürs Smartphone und fürs iPhone im Apple App Store. Sie enthält 23 Übungen, drei davon kostenlos. Insgesamt über zwei Stunden Übungszeit. Dann ein paar Jahre trainieren, fertig ist das „jünger aussehen“.  Und dann weiter machen, ist klar. Das hört nie auf.

Meine Bekannte hatte damals, vor vielen Jahren, ein praktisches Problem. Es hatte nichts mit Verjüngung zu tun. Ich war da schon eine Weile auf meiner ganz persönlichen Forschungsreise zum Thema: Wie funktioniert alles. Also wie funktioniert die Welt, wie funktionieren die einzelnen Teile dieser Welt, zum Beispiel, warum scheint die Sonne, was ist Licht. Ich versuchte zu ergründen, wie ich selbst funktioniere, warum ich denke und fühle, wie mein Herz arbeitet, meine Leber, was Schmerz ist, wie die Nerven Schmerz leiten. Dabei öffnete sich mir auch das riesige Untersuchungsfeld Gehirn. Das aus 100 Milliarden Nerven besteht, die sich zu vielen, vielen Nervenleitungen bündeln, die das Mysterium hüten, wer wir eigentlich sind.

Meine Bekannte litt schon viele Jahre an äußerst schmerzhafte Dornenwarzen an ihren Fußsohlen. Sie hatte schon alle ärztlich empfohlenen Therapien ausprobiert, besonders unangenehme, wie das operative Herausätzen und Herausschneiden der Warzen gleich mehrere Male. Es half aber nichts. Die Warzen kamen immer wieder und machten ihr das Stehen und Laufen zu Hölle. Sie bat mich um Hilfe, weil sie wusste, dass ich aus meinen Forschungen heraus eine Methode entwickelt hatte, die  half, so manche Probleme  zu lösen. Um das Jahr 2004 schrieb ich dazu eines meiner ersten Bücher  „Magie der Harmonie“ (auch bei Amazon als E-Book erhältlich), das sie freundlicherweise Korrektur las. Daher wusste sie das.

Na ja, ich gab ihr also einen Rat praktischer Natur. Sie wandte die Methode an. Ich hatte es schon vergessen, als wir uns nach ein paar Monaten wieder trafen und sie mir ganz freudig erzählte, dass meine Methode, die sie täglich mehrmals anwandte, schon Erfolge erzielte.  Noch waren die Warzen nicht weg, nein. Aber etwas anderes bereitete ihr große Freude. Sie hatte seit sie denken konnte immer kalte Hände und Füße. Das zeugt von mangelnder Durchblutung dieser Körperteile. Nun aber begann sich die Durchblutung zu verstärken. Sie bekam warme Füße. Manche mögen jetzt sagen: „Na und?“

Für sie aber war das ein so freudiges Ereignis in ihrem Leben, dass sie sich vor Dankbarkeit gar nicht  fassen konnte. Natürlich war auch ich erfreut über dieses Ereignis. Sehr sogar. Lieber hätte ich aber gesehen, dass die Warzen weg waren. Das kam auch, allerdings noch mal einige Monate später. Insgesamt war fast ein halbes Jahr vergangen, seit ich ihr den Tipp mit meiner Methode gegeben hatte. Nun ist das mit Warzen so, die kommen und gehen, oft aus unerklärlichen Gründen. Ob das Verschwinden ihrer Dornwarzen in den Fußsohlen wirklich etwas mit meiner Methode zu tun hatte, lässt sich schwerlich beweisen.  Trotzdem erfreute es uns beide, dass sie nun endlich diese quälenden Geister losgeworden war.

Wollen Sie jetzt wissen, wie meine damalige Methode lautete, die meine Bekannte anwandte, um die Warzen verschwinden zu lassen?

Sie klingt zunächst etwas esoterisch.

Ich sagte ihr: Du musst dich so oft wie möglich, mehrmals am Tag, auf deine Füße konzentrieren und eine Weile denken „Ich liebe meine Warzen“ und dann das Gegenteil davon denken „Ich hasse meine Warzen“. Und immer so weiter. So oft und lange du kannst.

Das mit dem „hassen“ fiel ihr leicht, denn sie hasste ihre Warzen wirklich, weil sie ihr solche Schmerzen bereiteten. Ihre Dornwarzen wirklich lieben konnte sie nicht, aber sie vertraute mir und dachte auch – widerwillig – diesen Satz.

Was wie ein esoterisches Wunder aussieht, ist aber keines. Was ich damals aber so genau auch noch nicht wusste. Ich war noch relativ am Anfang meiner Forschungsreise, die mich in alle menschlichen Wissensgebiete, auch in die Esoterik, führte. Inzwischen weiß ich, dass das Ergebnis mit Wunderheilung gar nichts zu tun hat und sich ganz einfach wissenschaftlich erklären lässt. Heutzutage gibt es schon viele Anwendungsbereiche, wo die Kraft der Gedanken dazu führt, dass über eine technische Schnittstelle technische Geräte, wie zum Beispiel Computer oder Fahrzeuge, gesteuert werden können.  Ein Pionier auf dem Gebiet ist das Physikgenie Steven Hawkins, der aufgrund einer Krankheit nur noch per gedankengesteuertem Computer  mit seiner Außenwelt kommunizieren und sich mittels seines gedankengesteuerten Rollstuhls fortbewegen  kann.

Auch im Leistungssport wird die Gedankenkraft angewandt. Wenn sich ein Sportler ein Bein bricht und dieses mittels Gips oder Schiene  ruhig gestellt werden muss, damit die Knochen heilen können,  ist es dem Sportler in dieser Zeit möglich, mittels bestimmter Gedanken den Abbau der Muskulatur zu verlangsamen bzw. den Wiederaufbau der Muskeln zu beschleunigen.

Gedanken agieren in ihrer Basis dual, nach dem Motto: entweder-oder, ja-nein, oben-unten, links-rechts, und so weiter.  Damit können digital arbeitende Geräte, auch Prothesen, gesteuert werden.

Meine Bekannte hätte demzufolge statt des dualen Gegensatzpaares „lieben“ und „hassen“ auch denken können, heiß-kalt, schnell-langsam oder sowas in der Art. Spannend ist doch, was sie damit bewirkte. Sie setze den digital funktionierenden menschlichen Organismus in Gang. Da sie sich dabei auf ihre Füße konzentrierte, begann dort eine verstärkte Durchblutung. Deswegen die wärmer werdenden Füße nach ein paar Monaten „Gedankenarbeit“.  Und dann kam das Wunder des Lebens zum Tragen. Das Blut, das nun in vollem Schwalle durch ihre Füße pulste, begann sein heilendes Werk und entfernte die Warzenparasiten, die nach „Meinung“ oder „Matrix“ des Blutes dort nichts zu suchen hatten.

Das Blut ist der Lebenssaft schlechthin, es ist unser wichtigstes Organ. Es „weiß“ offenbar, wie der Körper auszusehen hat, was ihm gut tut und was nicht. Es hat sehr viele Funktionen, es reguliert nicht nur den Wärmehaushalt, es bringt auch Botenstoffe und Heilstoffe an den Ort, wo sie ihre Wirkung entfalten können. Und es ist der Ausgangsbaustoff, um Gewebe wieder aufzubauen. Ob nach einer Verletzung oder – jetzt kommt´s – nachdem es durch Alterung erschlaffte und abgebaut wurde.  

 

Kleine Ursache, große Wirkung (1)

2005 zog ich nach Karlsruhe, um in der Nähe meiner Schwester zu sein, die in Baden-Baden lebte, keine 30 Kilometer entfernt. Als Logopädin kam meine Schwester mit vielen Menschen in Kontakt und legte großen Wert auf ihr Aussehen. Das Schicki-Micki-Pflaster von Baden-Baden tat sein Übriges, jedenfalls leistete sie sich neben teuren Klamotten und Autos hin und wieder eine ebenfalls teure gesichtsverschönernde Maßnahme, wie Falten unterspritzen, Fruchtsäurekuren und plastische Chirurgie.  Einmal ließ sie sich die oberen Augenlider straffen. Genau zu der Zeit machte das meine damalige Freundin auch. Bei ihr traten einige Komplikationen ein, doch letztlich waren beide davon überzeugt, dass diese Operation ihr Leben verbesserte. Jetzt sahen sie wieder jünger aus, und das war doch wichtig.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit Altaussehen im Gesicht nicht wirklich ein Problem. Meine Probleme waren damals eher finanzieller Natur. Doch schaute ich nun – angeregt durch meine ältere Schwester und ältere Freundin – etwas kritischer in den Spiegel. Und erschrak. Meine oberen Augenlider hingen wie kleine Läppchen rechts und links über meine Augen und verdeckten sie zu einem großen Teil.  Meine Augen sind von Natur aus klein, was mich schon immer ärgerte und ich mit viel Schminke zu kaschieren versuchte. Diese „Läppchen“ hatte ich bisher immer überschminkt. Aber jetzt – auf einmal!!! – stach mir dieses ältliche Spiegelbild schmerzhaft ins Auge.  „Muss auch ich meine oberen Augenlider straffen lassen???“ Diese Frage trieb mich von nun an um. Von Tag zu Tag wurde die Antwort klarer: „Ja, du musst! So kannst du nicht länger auf die Straße gehen!“

Damals war ich Anfang 50. Ich ging zu einem plastischen Chirurgen in Baden-Baden und fragte ihn. Er sagte: „Ja, es wäre besser für Ihr Aussehen, wenn Sie sich operieren lassen. Sehen Sie“, sagte er und nahm meine linkes oberes Augenlidläppchen zwischen seinen Daumen und Zeigefinger, „wenn wir das wegschneiden, sieht ihr Auge gleich wieder größer, straffer und jugendlicher aus.“ Dann ließ er das Läppchen fallen, das nach meinem Empfinden schallend auf mein Auge knallte und es völlig verschloss. Klar, es musste weggeschnitten werden. Ich sollte gleich einen Termin machen. Ich musste noch überlegen. Zu dem genannten Operationspreis kam noch die Mehrwertsteuer, die er, der Arzt, abführen muss, weil diese OP ja eine Dienstleistung sei. Die Summe belief sich auf weit über 2000 Euro. Ich hatte dieses Geld dafür nicht übrig.

Ich ging dann noch zu einem anderen Arzt, diesmal in Berlin. Dort war ich 2009 hingezogen, weil ich so in der Nähe meiner Kinder war. Mit meiner Schwester hatte ich mich gestritten. Auch der Berliner Chirurg vertrat die Meinung, dass ich diese OP unbedingt machen müsste, wenn ich wieder jünger und nicht mehr so müde aussehe wollte. Inzwischen waren ein paar Jahre vergangen und diese Läppchen hingen noch weiter über meine Augen. Bekannte fragten mich häufig, ob ich müde sei, weil ich so müde aussähe.  Ich war nicht müde. Diese Fragen nervten mich. Mein Spiegelbild nervte mich noch mehr. Zu den schlaffen oberen Augenlidern gesellten sich auf einmal schlaffe hängende Wangen. Und meine Nase wirkte irgendwie dicker als sonst. Dass ich schon graue Haare hatte, nervte mich nicht, weil ich sie färbte.  Aber da waren noch andere Erscheinungen, die mit etwas zu tun hatten, was ich noch nicht so richtig einordnen konnte. Zum Beispiel Ischiasschmerzen, total schmerzhafte Stiche im unteren Rücken, die sich bis zu den Beinen zogen, Herzschmerzen, Rückenschmerzen, morgens kam ich nur mühsam aus dem Bett, weil mit die Knochen und Gelenke weh taten, mein Hals war steif, was beim Auto- und Fahrradfahren äußerst hinderlich ist, meine Hände schmerzten, wenn ich ein Gemüseglas oder eine Trinkflasche öffnen wollte, ich hatte starkes Zahnfleischbluten. Ich hatte Alter. Was ich aber so noch nicht wahrhaben wollte. Ich hatte noch nie Alter, wieso also gerade jetzt?  Was war passiert? Was passierte da eigentlich, wenn man Alter hat????

 

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