DVD Organgymnastik 1+2

DVD Organgymnastik 1 Verdauung-Unterkörper

Die DVD Organgymnastik enthält 9 Übungen für die Aktivierung bzw. Festigung verschiedener innerer Organe. Im Mittelpunkt steht hier Verdauung, deren Wohlbefinden das Wohlbefinden des ganzen Menschen stark bestimmt. Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch „Ist der Darm gesund, ist der Mensch gesund“. Erweitert bedeutet das, arbeitet der Darm gut, ist der Mensch jung.

Alle Übungen sollen mit hoher Konzentration auf die jeweils zu beübende Region bzw. jeweils beübte Organe ausgeführt werden. Das erhöht die Intensität und das Ergebnis der Übung.

20 Euro

 

 

 

9 Übungen auf der DVD:

Verdauungsorgane 1

Diese Übung ist relativ anstrengend und erfordert ganzen Körpereinsatz. Bestenfalls ist sie an den Atemrhythmus gekoppelt. Natürlich geht es auch hier um Zusammenziehen und Ausdehnen. Die Konzentration liegt immer auf dem Bauchbereich. Bei der ersten Übungssequenz wird eingeatmet, ist der Körper zu strecken, der Bauch nach vorn ausgedehnt. Bei der zweiten Sequenz geht es in den Hockstand – sollten die Knie nicht gleichmitmachen, dann eben soweit runter wie es geht. Jetzt wird ausgeatmet, der gesamte Bauchbereich fest zusammengezogen. Auch das Gesäß und die Ausscheidungsmuskulatur zusammenziehen.

 

Verdauungsorgane 2

Diese Übung ist im Liegen auszuführen. Beübt werden die drei Verdauungsbereiche des Oberbauches mit Zwerchfell, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, des Mittelbauches mit Dünndarm, Magen, Pfortader und des Unterbauches mit Dickdarm, Blase, Anus und Scheide. Vor allem aber wird hier das Bauchfell trainiert und gestärkt, das fast alle inneren Organe des unteren Körpers umhüllt, ver- und entsorgt und festhält. Ein starkes Bauchfell verhindert auch das Hinunterrutschen/Absenken der Organe, sowie das Quetschen des Darmes. Nach jeder Übung, die 30 Minuten dauert und durchgehalten werden sollte, ist der gesamte Bauchraum intensiv durchblutet und warm.

 

Hämorridentraining

Hämorriden gehören zu einem gesunden Anus und seinem Schließsystem dazu. Täglich langes Sitzen und Verdauungsbeschwerden führen zu einem Ausleiern und zur Vergrößerung der Hämorriden. Mit dieser Übung ist das Leiden in den Griff zu bekommen. Sie muss aber täglich öfter als Unterbrechung zum Sitzalltag durchgeführt werden.

 

Bloomyys schwingender Organtanz

Diese Übung walkt alle inneren Organe einmal so richtig durch. Dabei ist die Übung nicht anstrengend und deshalb besonders zu empfehlen, wenn frau einmal so keine richtige Lust hat zum Trainieren. Sie belebt und durchblutet den gesamten Bauchraum.  Danach ist ein gutes Wohlgefühl angesagt.

 

Untere Mitte

Diese Übung regt die Tätigkeit und Durchblutung der unteren Bauchorgane, Dünndarm, Dickdarm, Blase, Geschlechtsorgane an. Nach und nach sollte hier beim Training die Atmungskraft sowie die Zusammenziehkraft und Ausdehnkraft – wie angesagt – erhöht werden.

 

Obere Mitte

Diese Übung regt die Tätigkeit und Durchblutung der oberen Bauchorgane, Lunge, Zwerchfell, Herz, Leber, Galle, Niere, Dünndarm, Bauchspeicheldrüse, Milz an. Nach und nach sollte hier beim Training die Atmungskraft sowie die Zusammenziehkraft und Ausdehnkraft – wie angesagt – erhöht werden.

 

 

Eierstöcke

Bei dieser Übung ist hohe Konzentration auf den unteren Bauch, speziell auf den Eierstockbereich gefordert. Mit nur ein wenig willentlicher Nachhilfe lässt sich hier dieser sensible innere Bereich auch zusammenziehen und ausdehnen, was besonders hilfreich in der Menopause ist. Nicht nur diese, sondern alle Bloomyy-Übungen aktivieren neben der guten Durchblutung auch die Drüsentätigkeit zur Ausschüttung von Hormonen, was sonst im Alter auch nachlässt.

 

Knie und Ellbogen

Diese Übung ist ganzheitlich und bringt schnell Beweglichkeit in den gesamten Körper. Bei der ersten Sequenz ist eine starke Streckung und Dehnung von Beinen, Armen, Fingern, und dem gesamten Körper anzustreben. Bei der zweiten Sequenz geht es um eine entgegengesetzte allgemeine Lockerung, ohne sich dabei zu überanstrengen. Wenn Sie die Knie und Füße auch noch öfter massieren, gehen altersbedingte Kniebeschwerden zurück.

 

Beckenboden

Inkontinenz, ein  Thema des Alterns, hat einige Ursachen. Zum einen lässt die Spannkraft insgesamt nach. Zum zweiten sitzt der Mensch sich nicht nur den Hintern im wahrsten Sinne des Wortes breit, die unteren Öffnungen werden dabei auch breit gezogen und erschlaffen so immer mehr. Mit einigem Training lässt sich gegensteuern. Die hier durchzuführende Übung fördert das Bewusstsein für diese Region. Zusätzlich sollte im Alltag beim Sitzen das Gesäß und damit die unteren Öffnungen immer mal für einige Zeit zusammengezogen werden, regt die Muskelspannung an.

DVD Organgymnastik 2 Atmung-Oberkörper

Die DVD Organgymnastik 2 enthält 10 Übungen für die Aktivierung bzw. Festigung verschiedener innerer Organe des Oberkörpers. Die Basis aller Organtätigkeit ist das gute Zusammenspiel von Herz und Lunge. Ein kraftvolles Herz und eine tiefe Atmung mit voll ausgeschöpfter Lungenkraft lässt viel energiegeladenes Blut in die Organe fließen und pumpt umgekehrt die Verbrennungsabfälle aus den Zellen – wie Kohlendioxyd und Harnstoff  – zurück in die Lunge oder in die anderen Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane, wie Leber, Niere, Blase, Darm, Haut. Alle Übungen sollen mit hoher Konzentration auf die jeweils zu beübende Region bzw. jeweils beübte Organe ausgeführt werden.

20 Euro

 

Übungen auf der DVD:

Atemübung am Teich

Diese Atemübung besteht aus zwei Sequenzen. Nach der Einführung wird die Konzentration zunächst auf die Ausatmung gelegt. Nach und nach verstärkt sich diese und  fördert so die Entgiftung des Organismus.  Die zweite Sequenz fördert die Vertiefung der Einatmung. Lunge und Herz weiten sich und befördern mehr Sauerstoff – das ist der eigentliche Powerstoff des Organismus – verstärkt in die Organe. Diese Übung ist auch sehr gut als auftankende Meditation nach einem anstrengenden Tag geeignet.

Lunge-Herz

Bei dieser Atemübung geht es darum, sich auf die Lungenbläschen zu konzentrieren und diese, je nach angesagtem Rhythmus, so weit wie möglich auszuquetschen bzw. im Gegenzug aufzublasen. Die Konzentration liegt dabei auf der unteren Lungenregion bzw. dem Oberbauch. Der Kurzatmigkeit, die normalerweise im Laufe des Alterns entsteht, wird so vorgebeugt und auch beseitigt.

Zwerchfellatmung

Der eigentliche Atemmuskel ist das Zwerchfell. Das ist eine den Körper ganz und gar unter der Lunge durchziehende Muskelplatte mit Öffnungen für die große Arterie, die große Vene, die Speiseröhre in den unteren Bauch. Bei der Einatmung dehnt sich diese Zwerchfell-Muskelplatte nach unten aus, bei der Ausatmung zieht sie sich nach oben zusammen. Da im Alltag nicht stark durchgeatmet wird und viele Menschen auch eher in den oberen Brustkorb hinein atmen, verhärtet diese Muskelplatte, zieht sich zusammen und das Atmen wird schwerer, die Öffnungen für die Adern und den Magen verkrampfen und/oder werden kleiner. Bei der Übung die Konzentration auf die kraftvolle Bewegung des Zwerchfells legen, damit dieses wieder elastischer und kraftvoller wird. Mit einer guten Zwerchfellatmung werden die an das Zwerchfell von unten angewachsenen Organe Leber, Dünndarm, Bauchspeicheldrüse und Milz mit bewegt und zu eigener Bewegung und Verdauungstätigkeit angeregt. Direkt auf dem Zwerchfell liegt neben den Lungenflügeln der Herzbeutel, der durch eine tiefe Zwerchfellatmung ebenfalls eine zusätzliche Massage und Durchblutung erhält.

Hände und Füße

Die Übung dient in erster Linie der Unterstützung der Herztätigkeit. Hände und Füße sind die äußerste Peripherie des Organismus, das Herz hat Mühe, hier das Blut bis in die letzte Zehe, bis in die oberste Fingerkuppe zu pumpen. Die Durchblutung anzuregen benötigt immer einer Unterstützung durch viel Bewegung des gesamten Körpers. Werden die Hände und Füße im vorgegebenen Rhythmus eine Weile bewegt, fördert und stärkt das den Blutkreislauf, macht Hände und Füße schön warm und durchblutet. Die Übung hilft auch, die Beweglichkeit von Händen und Füßen zu erhöhen. Bei der entgegengesetzten Übungs-Sequenz werden gleichzeitig die Motorik und das Kleinhirn trainiert.

Handrücken und Oberarme

Die sogenannten Winkearme, die Erschlaffung der unteren Oberarme im Alter, sehen nicht nur unschön aus.  Sie zeugen von der Erschlaffung des Trizepses, dem Streckmuskel des Armes, sowie der seitlichen Brustmuskulatur. Das kommt daher, weil der Mensch die Arme ständig gebeugt hält, selten wirklich streckt. Dadurch wird auch der Lymphabfluss neben den Brustdrüsen beeinträchtigt. Auch die Hände werden eher selten ganz und gar nach hinten gedehnt und die Finger gespreizt. Das führt zu einer Erschlaffung der Handrückenmuskeln und Überdehnung der Blutgefäße, die sich im Alter hier deutlich abzeichnen. Die Übung ist am Anfang anstrengend, doch nach und nach stärken sich die beübten Muskeln und die Systeme bauen wider auf.

 

Gehirnjogging 1,2 und 3

Die Motorik der Hände und vor allem der Finger ist evolutionär gemeinsam mit der äußeren Gehirnrinde gewachsen. Natürlich lässt sich das Gehirn auch durch mathematische und logische Spielchen trainieren. Doch Fingerübungen strengen das Gehirn viel mehr an und machen es demzufolge ganzheitlicher elastischer, durchbluteter und aktiver. Sollte es mit der Ausführung der vorgegebenen Fingerübung nicht gleich klappen, nur nicht aufgeben, das kommt mit zunehmendem Training ganz sicher in den rhythmischen Schwung.

Vokale, innere Organe

Ein Spaziergang an einem Spielplatz vorbei macht deutlich: Kinder haben eine starke Stimme. Diese Stärke lässt im Alter nach. Was lässt dabei genau nach? Vieles. Die Kehlkopfmuskulatur, die Lungenkraft, die Kraft des Zwerchfells, die Bauchkraft, aber auch die Kraft des Beckenbodens. Bei dieser Übung sollte demzufolge der Bauch und der untere Beckenboden als Stimm-Verstärker mit genutzt werden. Wenn ein Vokal laut ausgestoßen wird, ist dabei der untere Beckenboden stark zusammenzuziehen. Das stärkt die Stimme und alle damit verbundenen Organe und verhindert nach und nach den unkontrollierten Blasenfluss beim Husten, Lachen und Nießen. Außerdem kann man/frau sich mit einer schönen starken Stimme auch im Alltag besser durchsetzen.

Serotonin und Dopamin

Kinder können sich noch über die kleinsten Kleinigkeiten freuen. Das Gefühl der Freude lässt im Laufe des Lebens immer mehr nach. Dieses Gefühl wird unter anderem von den Hormonen Serotonin und Dopamin erzeugt, von denen in jungen Jahren viele im Blut umher schwimmen. Diese Hormone sorgen nicht nur für Freude, sondern auch für die Reparatur von vielen organischen Prozessen und für eine schnellere Heilung bei Krankheiten. Diese Übung führt zur zusätzlichen Bildung dieser Hormone mit all seinen positiven Erscheinungen. In dem man/frau bewusst Freude in die Augen strahlen lässt, regt es Lunge, Herz und die entsprechenden Hormondrüsen an. Nicht zuletzt freuen sich die Mitmenschen, wenn ihnen freudeglänzende Augen entgegen leuchten. Ein eindeutiges Zeichen von Jugendlichkeit.